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….und weiter geht die rasende Erfolgsfahrt mit der Auswahl der Schauspieler

Fotografien made by Sascha Dreger

Mitte 2016 hatte der sympathische, in Paris lebende Autor, mit englischem Humor, zur Feder gegriffen, um das Stück „die Reise durch den Wahnsinn“ auf Papier zu bringen.
Vier Monate schrieb er sich die Finger wund. Stephan redigierte was das Zeug hielt und schickte sein Stück, sein Baby, direkt nach der Fertigstellung per Mail an Reiner Wagner.
„Ich habe ein neues Stück gerade fertiggeschrieben, schaue es dir an,“ waren die einzigen begleitenden Worte von Stephan Eckel an Reiner Wagner vom Theater Schöne Aussichten.

Reiner schaute sich das Stück mit Entzücken an.
Seit vier Jahren arbeitet Stephan Eckel mit Reiner Wagner zusammen.
Per Zufall sind sie sich vorgestellt worden.
Seither ist es fast schon ein Automatismus in dem Geburtsvorgang eines Stückes, dass es nach der Fertigstellung direkt an Reiner geschickt wird.

Es gibt keine Zufälle.
Die zwei haben sich gesucht und gefunden.
Reiner las das Stück und entwickelte im Kopf wie Stephan sein Stück, für welche Schauspieler die jeweiligen Rollen geeignet wären und umgekehrt.

Am 25. Januar 2017, also knapp 3 Monate nach der Geburt des Stücks, trafen sich erstmals die handverlesenen Schauspieler zum ersten Treffen, zur ersten Leseprobe.

Es herrschte eine aufgeregte Stimmung.
Alle hatten das Drehbuch gelesen.


Ich sah auf den jeweiligen Skript Notizen und Anmerkungen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten alle das „Stück“ gelesen, jedoch wusste von den anwesenden Schauspielern noch niemand, wer welche Rolle spielen sollte.

Das fand ich jetzt sehr spannend.
Als ich das Stück gelesen hatte, habe ich mich immer wieder selbst gefragt, wie ich diese oder jene Szene „spielen“ würde, obwohl ich keine Schauspielerin bin.
Wie muss es den Schauspielern gehen.
Haben sie Hoffnung auf eine bestimmte Rolle, oder gibt es neben Präferenzen gar auch Ablehnung eine bestimmte Rolle hoffentlich nicht zu spielen.
Reiner begrüßte alle mit seiner altbekannt charmanten Art und holte sie ab.
Ich lugte auf sein Skript, weil ich schauen wollte, welche Notizen er gemacht hat.
Nicht ein Strich war zu sehen.
Das wunderte mich.

Souverän begann er die erste Leseprobe.
„Gaby und Reinhard lest doch mal das Set ‚Auftritt‘,“ gab Reiner die erste Anweisung.

Der erste Durchgang des Lesens war für mich nicht nur gelesen, sondern hatte aufgrund der Regieanweisungen von Reiner schon sehr viel ‚Schau’Spiel. Ich hatte das Gefühl schon in einer Probe zu sein und nicht nur in dem harmlosen Lesen eines neuen Stücks.

Kannst du das weg sprechen?
Wegsprechen, was bedeutet das und wofür soll das denn gut sein.
Diese kleinen, aber feinen Regieanweisungen geben einem banalen Satz eine ganz neue Dynamik, Witz oder Tiefe.
Ich beginne ganz zaghaft zu begreifen was Schauspiel bedeutet.

Darauf gehe ich beim nächsten Beitrag detaillierter ein.
Bis zur Premiere am kommenden Sonntag werde ich euch unser Schauspiel vor Ort nahebringen.

Ich kann euch jetzt schon versprechen, Schauspiel ist ein sehr aufregender und spannender Beruf.

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Und weiter geht die rasende Erfolgsfahrt in unserem Theater

Ist es Zufall, dass sich Reiner Wagner, Eigentümer des Theaters Schöne Aussichten, gerade dieses Stück im Anschluss an die Mörderpremiere des Watzmanns geplant hat?
Ganz sicher nicht.
Wenn es ein Stück nach dem enormen Erfolg des ersten Musicals in unserem Theater schaffen kann, dann das Stück von Stephan Eckel „Reise durch den Wahnsinn“.
Seit gestern proben die Schauspieler jeden Tag. Begonnen haben sie am 25. Januar 2016.
Der Countdown zur Premiere am 7. Mai hat begonnen.
Auch ich habe Lampenfieber, obwohl ich nicht auf der Bühne stehe.

Ich werde euch wie bei der Sendung mit der Maus mit diesem Stück Theater in seiner Gänze von einer anderen Seite nahe bringen. Ich verspreche euch, dass es sehr spannend wird. Ich bin fasziniert.
Ganz sicher werdet ihr danach Theater mit ganz anderen Augen sehen und definitiv anders konsumieren.

Bis zur Premiere am 7.5. werde ich euch die verschiedenen Etappen von der Zeugung bis zur Taufe sozusagen bieten.

Ich nehme euch mit auf die Reise durch den ganz normalen Wahnsinn…

Morgen bekommt ihr mehr…

 

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Place 2b Fortsetzung

Es war soweit.
Es regnete in Strömen, als ich vor dem Tempel der Gesundheit Place 2b ankam.
Eine außerordentlich sympathische Frau kam auf mich zu und begrüßte mich ganz warmherzig.

Mein weiblicher Scan lief über deren Körper. Hat sie die Figur, von der ich zu lange träumte?
Hat sie. Ich war beruhigt1 Ankunft Read More

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Die Königinnen der Mangelstubb

Ich habe sie gefunden.
Die letzten Königinnen of hot rotary iron hot stuff! (anklicken)

Kennt ihr noch die alte Tradition der Mangelstubb?
Genau die gibt es in unserer direkten Nachbarschaft.
Ich versuche mal eine Audienz zu erhalten.
Ganz sicher weitere spannende Menschen direkt aus unserer Mitte..

Immer wenn ich unterhaltsam im Kreise von netten Menschen einen Abend verbringen will, gehe ich in das etwas andere Wohnzimmer in unserem Theater schöne Aussichten.
Direkt bei mir um die Ecke lässt sich das Theater sehr gut zu Fuß erreichen.
Selbstverständlich immer gerne aufgebrezelt mit hohen Hacken ist der Weg zum Theater über Kopfsteinpflaster nicht nur gefährlich, sondern der Gang sieht einfach eleganter aus aufrechten Ganges seinen Weg zum Theater zu gehen, als gebückt, an den Hauswänden abgestützt „immer an der Wand lang“.

So fand ich eines Tages den Stichweg von der Linde zu den Speyergärten.
Auf glatten Untergrund ist der Weg somit gut gelaunt und leichtfüßig möglich.
Auf der Ecke, direkt neben dem Eingang des Theaters fiel mir das Mangel-Studio am Harmonieplatz ins Auge.
Bei jedem Vorbeigehen beschäftigte mich ein weiteres Detail.
Die kunterbunte Farbe der Fassade, die flankierenden Pflanzen am Eingang, welche förmlich nach einem roten Teppich schreien, und immer wieder das Wort Mangel-Studio.

Was verbirgt sich hinter diesem „Studio“? Ich habe schlicht die alte Tradition aus Kindertagen vergessen, wo es Gang und Gebe war, dass ein wesentliches Merkmal einer guten Ehefrau nicht nur die Gardinen mit der Goldkante waren, oder die Krönung Frau Sommer, sondern die blütenweiß gestärkten 1 a gebügelten Hemden und Tischdecken, Platzdeckchen und die Witwe-Bolte Bettwäsche. Read More

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Genau so geht es…. Uffgebasst, dess is Dietzzebach

Der Titel dieser Geschichte könnte anmuten, dass es sich um eine Büddenrede handelt.
Weit gefehlt. Es ist eine wunderbare Geschichte, die nur das Leben schreiben kann.

Würde ich die Geschichte in einem Film konsumieren, würde ich lächelnd abwinken, weil das Drehbuch so auf den Punkt geschrieben ist, und fast zu schön ist, um wahr zu sein.

Fatma Mitiler war eine der allerersten Anwärter, die sich bei mir meldete, um mir ihre Gastfreundschaft anzubieten auf meinem Weg durch unsere dörfliche Gemeinschaft.

Endlich haben wir einen gemeinsamen Termin gefunden.
Am 15. Januar 2016 war es soweit.
Wie die Königskinder kamen wir endlich zusammen. Read More

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Handwerk hat goldenen Boden oder sowas wie Regazzo della via Gluck

Ragazzo della via Gluck

Das Sprichwort besagt, wer ein Handwerk erlernt, hat eine gute berufliche Zukunft und wird viel Geld verdienen: Warum soll der Junge nicht „Schuhmacher“ werden – Handwerk hat goldenen Boden! Zitat aus Peter O. Chotjewitz‘ Roman »Der dreißigjährige Friede«: „Handwerk hat goldenen Boden“

Kurz vor dem Fest der Liebe und pünktlich zum Jahresauftakt 2016 habe ich mich auf den Weg zur liebenswerten Schuhmacherfamilie Vella gemacht.

Ich liebe altes Handwerk und sehe heute noch gerne die Sendung mit der Maus, wenn gezeigt wird, wie etwas hergestellt wird.
Jetzt habe ich die Chance altes Schuhmacherhandwerk und wahrlich von der Pike auf gelernt spannend zu erleben.

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Mitten unter uns – „Ist das Leben nicht schön?“

„Das Leben ist schön“ ist nicht nur ein Film Klassiker. Diese Geschichte durfte ich heute mitten unter uns erleben.

Die Versteigerung der blauen Bank ist erfolgreich abgeschlossen.
Diese Worte alleine werden dieser unglaublichen Geschichte nicht gerecht.
Es ist, als würde ich gerade den Film Klassiker „Das Leben ist schön“ am eigenen Leib erleben.

Ich bin berührt und aufgewühlt gleichermaßen.
Diese Geschichte als Ganzes einzufangen ist eine große Herausforderung.

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