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Der Wingertsberg in Dietzenbach ist längst über den Wein hinausgewachsen.
Heute stelle ich euch einen ganz sympathischen und kreativen Kopf von unserem Bersch vor.
Anke Rast-Polnik kenne ich schon seit vielen Jahren.
Es ist eigentlich wurscht was sie anfasst, es ist immer besonders.
Meine Sugo habe ich von ihr. Die Pizzen a la Anke sind legendär.
Zuerst lernte ich Anke als hervorragende Gastgeberin und richtig gute Köchin kennen.
Zu Gast bei ihr und ihrer Familie zu sein, war immer ein Fest der Sinne.
Schon seinerzeit habe ich sehr gerne meinen Blick über die Vielfalt der besonderen kreativen Werke schweifen lassen.
Anke hat ein Händchen für Dekoration, oder besser gesagt sie hat das Talent aus vielem etwas sehr Schönes zu gestalten.

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Es war eigentlich eine logische Konsequenz, dass diese Frau mit ihrem Potential etwas Kreatives machen MUSS.

Jetzt bin ich zu Gast bei Anke und fühle mich wie im Dekorationsschlaraffenland.

Der Blick in den Garten ist schon ein Genuss, so dass es mich nicht mehr auf dem Stuhl hält.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr wie ein kleines Kind von einem Toll zum anderen Wow springt und jedes der wahrgenommenen Schönheiten eines schöner als das andere ist.
Es roch nach Weihnachten.
„Das liegt an dem Zimtkranz der so angenehm duftet,“ lacht Anke.
Die ganze Familie hat an einem Wochenende die unendlich vielen Zimtstangen für diesen Adventskranz exakt auf die erforderliche Länge gesägt.“


Wie kalkulierst du dieses Werk?“ Scheinbar eine blöde Frage, denn Anke lachte gutmütig wie bei der Frage eine Kindes.
„Eigentlich unbezahlbar.“ „Ich hatte die Idee für diese Form und wollte es unbedingt ausprobieren.“
„Dieses Werk lebt von dem exakt geschnittenen Zimtstangen in unterschiedlicher Stärke zu dieser Form gestaltet.“
„Da kann ich nicht betriebswirtschaftlich kalkulieren, sondern mich einzig darüber freuen, wenn ich damit jemanden zur Adventszeit glücklich machen kann.“
„Ich habe mein Talent zum Beruf gemacht.“
„Eigentlich bin ich gelernte Zahntechnikerin.“ „Das ist außerordentlich hilfreich um filigran oder handfest mit Säge und Bohrer zu arbeiten.“

„Diesen Kranz habe ich kürzlich in einem Kurs erarbeitet.“ „Vor der Adventszeit biete ich mein Wissen und die Materialien meiner Blumenwerkstatt an, um selbst kreativ Adventskränze herzustellen.“
„So habe ich einst selbst begonnen.“
„Auf dem Fußboden in unserem Wohnzimmer habe ich gebastelt und unsere Dekoration selbst hergestellt.“
„Oftmals hartes trial & error.“ „Das erspare ich meinen Kunden.“
„In den Kursen biete ich mein gesamtes Wissen und Erfahrung, wie man zu einem kreativen Ergebnis kommt.“
„Nach der Adventsausstellung am 25. und 26.11. biete ich noch einen Kurs für Männer an.“
„Einen Kurs für Männer?“ „Was ist dabei anders,“ wollte ich wissen.
„Wir bauen etwas andere Weihnachtsdekoration gepaart mit einem zünftigen Grillen.“

 Wow, wirklich eine tolle Idee!
Birkenstämme auf einer Betonplatte mit Kerzen.
„Darf ich teilnehmen?“ „Das würde mir auch für mein Häuschen gefallen.“
„Wenn du möchtest, sehr gerne!“ 10.12. hier in der Blumenwerkstatt gehts los.“
„Du wirst richtig Spaß haben.“
„Wenn du willst, kannst du auch bei den anderen Kursen reinschnuppern.“

Reinschnuppern dachte ich, von wegen.
Knöcheltief werde ich in die Kurse eintauchen und schaute mich weiter um.

„Was ist das denn,“ wollte ich wissen und streichelte über die Kugel aus zartem Moos.
Oberhalb der Kugel war eine Öffnung die aussah wie eine Blumenvase.

„Das benutze ich für Hochzeiten oder Veranstaltungen wie beim Lions Ball im Bürgerhaus.“
„Langstielige Blüten sehen darin sehr edel und wunderbar aus.“
„Wie lange hält denn so eine Mooskugel,“ wollte ich wissen.
Liebevoll streicht Anke über das Moos. „Moos ist mein Lieblingswerkstoff und wird fast überall von mir verarbeitet.“ „Es gibt kaum eine Pflanze die robuster und dankbarer ist.“ „Einsprühen mit Wasser hilft.“ „Wenn das Moos braun wird, mal eine heiße Dusche und sofort strahlt es im schönsten Grün.“
„Am liebsten habe ich das Kugelmoos.“
Jetzt wo Anke dies sagt, erkenne ich es fast in allen Gestecken.

„Schau, unter diesen Kugeln ist ein Kranz aus weichen Moos, damit ich die zarten Kugeln zu dieser Form bringen kann.“
„Das wäre mit Styropor nicht möglich.“

Es ist ein Genuss mit allen Sinnen.
Es riecht nach Tannengrün und jetzt, wo Anke mich darauf sensibilisiert hat, rieche ich das erdige Moos.
„Ich bin mit meinen Enkeln schon seit Wochen unterwegs um Materialien zum basteln zu suchen,“ erzählte ich Anke und blieb vor den Kränzen aus Nüssen und Tannenzapfen stehen.

„Diese Kränze haben auch als Basis Moos,“ zeigte mir Anke.
„Jeder Tannenzapfen erhält Draht, den ich dann in das weiche Moos piekse.“
„Man könnte es im nächsten Jahr erneut verwenden.“
„Ich frage lieber nicht, wie lange für diesen Kranz die Vorbereitungszeit ist.“


Jedes dieser Werkstücke ist eine kleine Kostbarkeit. 
Eine Kostbarkeit, die ich bislang in meinem Konsumverhalten nicht wirklich zu schätzen wusste.

Nach diesem Kranz konnte ich meine Finger kaum mehr bewegen.“
„Ich hatte die Idee aus Tannenzapfen eine runde Form zu gestalten.“ „Das ging irgendwann.“
„Die Zapfen habe ich einzeln in diese Form gebogen.“
Ich legte meine Hand auf die pieksenden Zapfen und hatte eine Idee, wie nach diesem Werk die Hände ausgesehen haben mussten.

An diesem Wochenende ist es soweit.
Die alljährliche Adventsausstellung findet an zwei Tagen in der Blumenwerkstatt und im gesamten Garten statt.
Das ist keine Adventsausstellung, die es an jeder Ecke gibt.
Es ist wie bei einer Freundin zu sein, die über außerordentliches kreatives Talent verfügt.
Ich war schon oft hier und dennoch ist es immer wieder wie Alice im Wunderland.
Meinen Kranz aus Holz, den ich seinerzeit bei Anke gekauft hatte, habe ich an meine Tochter vererbt. Vor zwei Jahren hat sie unsere Weihnachtstradition übernommen. So auch diesen wunderbaren Adventskranz den ich hier in einer anderen Farbe gesehen habe.
Das sind nicht nur Adventskränze. Das sind Kunstwerke.

Naturholz zu einem Kranz geformt. Dazwischen Moos und Weihnachtskugeln. In der Mitte war eine Kugel aus Moos. Heute nehme ich diesen noch unfertigen Kranz ganz anders wahr. Ich bin gespannt, was Anke daraus zaubert.
Wir haben zu tun.
Ich tauche ab in die wunderbare Welt dieser Kreativ-Werkstatt.
 

Aus Beton schaffen wir Formen…

Damit die Kunstwerke auch immer angehoben oder auch mal woanders hingestellt werden können.
Bei allem denkt die kluge Frau mit. „Es hat mich früher immer geärgert, wenn ich den Tisch abwischen wollte und der Adventskranz beim anheben mehr Dreck verursachte, wie ich eigentlich entfernen wollte.“
„Deshalb baue ich meist aus dem Werkstoff Beton eine solide Unterlage, oder arbeite eine Platte mit ein.“


„Alles, was mir vor die Flinte kommt nehme ich als Form war.
Wir trinken eigentlich keine Buttermilch, aber die Form der Flaschen ist so schön.
Meine Kinder bestehen darauf, dass ich Buttermilch mit Geschmack kaufe, sonst würden sie sich weigern…“

Beton ist auch ein ganz großartiger Werkstoff in den ich mich in diesem Jahr verliebt habe.

Wurzeln und Verbindungen zu traditionellen Stoffen runden die diesjährigen Kreationen ab.
Ob für Freunde des Purismus…

  opulent…

 traditonell…

 mal anders….
 im Mix

Dürft ihr euch freuen. Ich kann euch versprechen, ihr werdet entzückt sein….


Heute haben wir angefangen unsere Schätze für euren Besuch zu dekorieren.

Ich bin voller Vorfreude das Erlernte in nach diesem Besuch bei mir Zuhause umzusetzen.


Silber und grün ist sehr edel.


Diese raffinierten Vasen und dieses angehauchte grün in zartem Rosa sind echte Hingucker.


Neben einer Fülle an wunderbaren Adventskränzen haben wir die Verlockungen pur dekoriert.


Das klassisch Rote ist neben den kreativen Besonderen immer wieder, als würde man zuhause sein.

Der Bersch ruft.
Wir sehen uns an diesem Wochenende.

Samstag,25.11.2017 von 14:00 – 22:00 Uhr
Sonntag, 26.11.2017 von 12:00 – 20:00 Uhr
In der Blumenwerkstatt von Anke Rast-Polnik


A
m Rebstock 22 – Wingertsberg Dietzenbach
Ich werde da sein …

 

 

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