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Hand in hand together . Nedy J. Cross (vor dem Weiterlesen bitte auf das blaue Feld klicken)

In mein Haus in der Altstadt habe ich mich nach allen Regeln der Kunst verliebt.

Dort fühlte ich mich von Anfang an geborgen und zuhause.
Das liegt nicht zuletzt an dem Ding-Dang-Dong der evangelischen Kirche und dem benachbarten Polizeirevier.

Wenn ein Fahrzeug der Polizei die Darmstädter Straße mit Blaulicht hochfährt, breitet sich in mir das wohlige Gefühl der Sicherheit aus.

Als ich Ende der 80er mit meinen beiden Töchtern nach Dietzenbach zog, hat mich mein geschiedener Mann böse kritisiert.

„Wie kannst du nur nach Dietzenbach ziehen, hast du noch nie etwas vom Starkenburgring und der hohen Kriminalität gehört“, sprach mein Ex-Mann, seines Zeichens Kommissar in Frankfurt.

Ich weiß nicht woran es lag, jedoch habe ich meine Töchter wohlbehalten in Dietzenbach großgezogen und hatte nie –  „knock on wood“ – mit Kriminalität zu tun gehabt.

Ich möchte sogar so weit gehen und behaupten, dass meine Mädchen wohlgehütet aufwachsen konnten.

Die multikulturelle Einfärbung hat meine Töchter, meiner Meinung nach, positiv geprägt und vielleicht gerade dadurch an sozialer Kompetenz gewonnen.

Sicherlich ist der schulische Alltag in Dietzenbach ein anderer als in Königstein mit Guccischläppchen und Shuttlefahrzeugen SUV’s a la Couleur.

Mittlerweile bin ich im Kreise der Alteingesessenen Dietzenbachern aufgenommen worden und empfinde Dietzenbach als ein großes Dorf mit sehr viel Geschichte.

Hier gibt es noch eine gesunde Mischung aus den Alten und Weisen, als auch den jungen Wilden, die sich – wie früher – selbst regulieren.

Aus meiner Kindheit kenne ich noch den Schutzmann, den die Gemeinschaft mit Respekt begegnete.
Noch heute sind die Erinnerungen mit Gefühlen gepaart.
Ein freches Mundwerk hätten wir uns nie erlaubt.
Nicht weil wir Angst vor dem Schutzmann hatten, sondern weil wir zu ihm aufgesehen haben.
Ich denke aber, das lag auch daran, dass der Rest der Gemeinschaft uns einen ‚Patz‘ auf den Hinterkopf verabreicht hätten, damit unser Denkvermögen wieder auf Vordermann gebracht wäre.

Hach das waren noch Zeiten…

Das hat sich augenscheinlich in den letzten Jahrzehnten leider Gottes gewandelt.
Kürzlich habe ich eine Dokumentation gesehen.
Inhaltlich ging es darum was passiert, wenn sich die Menschheit bspw. durch Stromausfall im Ausnahmezustand befindet.
Da ist höchste rechtliche Organisation erforderlich, um die liebe Bevölkerung vom Vandalismus abzuhalten und wir reden dabei nicht im Gros von den Kriminellen, sondern jenen, die dann kriminelle Auswüchse entwickeln.

Das sind keine neuen Erkenntnisse, sondern so alt wie die Menschheit selbst.
Die menschliche Gemeinschaft, egal in welchem Land oder welcher Kultur, benötigt Führung und Regeln.
Die einzuhalten bedarf es u.a. der Polizei, also dem Schutzmann und der Schutzfrau.

Als ich junge Ehefrau und Mutter Anfang der 80er meinen Mann an jedem Wochenende zur Startbahn West verabschieden musste, war neben der Angst um ihn auch immer die Angst vor Übergriffe der Bevölkerung.

Früher wurde man „Beamter auf Lebenszeit“ mit dem 27. Lebensjahr.
So oft wie mein Mann und seine jungen Kollegen aus dem Streifendienst am Pranger gestanden haben und sich vor dem Gesetz verantworten mussten, habe ich irgendwann nicht mehr gezählt.
Gewöhnt haben wir uns daran nie.
Die Angst blieb immer durch einen angeordneten Einsatz am Ende des Tages seinen Job zu verlieren bevor er richtig begonnen hat.

Ich erinnere mich daran, dass er einst im Einsatz bei einer Demonstration am Eisernen Steg in Frankfurt war. Ein Kollege war auf der Brücke durch den Mob in Bedrängnis geraten und bat um Unterstützung.
Mein Mann bahnte sich den Weg, um auf die Brücke zu gelangen, und wurde durch Schaulustige behindert, die er zur Seite schob.
Vor Gericht musste er sich verteidigen, weil ein herzkranker Mann dieses rüde Wegschubsen zur Anzeige brachte.

Ich habe mich auf den Weg aus genau diesen Ungerechtigkeiten gemacht und freue mich daran heute unsere Schutzleute aus Dietzenbach auf ein Podest zu stellen.
Das war längst fällig!
Bei dem Besuch unserer freiwilligen Feuerwehr war ich schon außerordentlich beeindruckt.
Der Berufsstand der Polizei scheint ähnliche Charaktere anzuziehen.

Thomas Eck läuft mir quer über die Straße entgegen und begrüßt mich mit ausgestreckter Hand und sympathischen Lächeln: „Schön, dass du da bist, wir freuen uns sehr auf deinen Besuch. Ich bin Thomas.“

„Thomas, pass auf, dass du nicht überfahren wirst. Ich würde mir ewig Vorwürfe machen“ und regle während ich sprach ein wenig mit fuchtelnden Armen den Verkehr auf der Darmstädter Straße vor unserer Polizeistation.

Mit Schwung hebt mich Thomas hoch und trägt mich, als würde ich nichts wiegen, zur Dienststelle.
Genau dieses Gefühl bringe ich mit dem Schutzmann in Verbindung.
Kraftvoll, freundlich und sicher auf Händen getragen.
Das fängt schon toll an.

Aus der Türe kommen zwei junge Kollegen.

Thomas nimmt die Jungs gleich in die Pflicht, was sie scheinbar nicht als Pflicht empfanden, denn sie lachten und witzelten als auch die Beiden mich auf Händen die Treppe hochtrugen.

„Was hältst du von diesem Platz,“ fragte Thomas und deutete auf die Ecke rechts neben der Eingangstür.„Wir haben gedacht, dass hier der schönste Platz ist.


Wir haben keinen schönen Eingangsbereich, wo unsere Besucher angenehm warten können.
Hier könnten Sie auch sitzen und hätten einen schöneren Ausblick als drinnen.“

1996 sind wir hier in dieses alte Schulgebäude eingezogen.


Es müsste dringend einiges gemacht werden, besonders im Eingangsbereich.
Die Besucher sitzen hier sehr ungemütlich.
Da haben wir einige Ideen, wie wir das ansprechender gestalten könnten.
Wir fangen mal mit dir an.“

„Das ehrt mich sehr, ich bin ganz gerührt und freut mich.
Woran liegt es, dass eure Ideen noch nicht in die Umsetzung kommen konnten,“ wollte ich wissen.

„Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt. Wir müssen die Erlaubnis und das Budget dafür bekommen um tätig werden zu können.“

„Mensch, das ist doch ein Thema für unseren engagierten Bürgermeister Jürgen Rogg, soll ich mal liebevolle Brücken schlagen zwischen unseren Schutzleuten unserem Häuptling und unserem Dorf,“ fragte ich grinsend.

Thomas lachte schallend: „Mach, alles was hilft.
Es würde uns sehr freuen, wenn wir hier etwas zum Schönen ändern könnten.“
„Das hat schon etwas Doppeldeutiges,“ stimmte ich in sein Lachen ein.

„Komm, lasse uns erst in mein Büro gehen.
Da kann ich dir einen Kaffee anbieten und wir können weiter reden.“
„Darf Pauline mit,“ fragte ich und schaute auf meinen kleinen Jack Russell Terrier.
„Ich müsste erst meinen eigenen Hund in einen anderen Raum bringen. Zusammenführung in einem Raum ist glaube ich nicht so glücklich gewählt.“

Die Zusammenführung haben wir dann aber doch getätigt.
Flash der 12-jährige Australian Shepherd war bestens erzogen und beugte sich der Anordnung seines Schutzmannes. Mein kleiner Quirl hat doch noch eine etwas andere Meinung und stromerte zwischendurch immer mal wieder durch die Gänge. Begrüßte freundlichst die Personen, die sie traf.

„Darf ich ein Bild von dir machen,“ fragte ich.


Ist das die Ausgehuniform für besondere Anlässe dachte ich, verkniff mir aber die Frage.
Ich kenne noch das Ensemble in senffarbener Synthetik.
Thomas hat ein blütenweißes Hemd an mit dunkelblauen Applikationen die sicherlich neben dem Namensschild den Rang definierten.

Alles in dem Raum sah noch Kompetenz aus.
Im Hintergrund quakte leise das Funkgerät.
Die Schutzweste hing einsatzbereit am Haken.
Mir wurde bewusst, wie kindlich naiv ich wieder einmal auf einen Menschen zugegangen bin ohne mir Gedanken über seine Position zu machen.
„Darf ich dich nach deiner Position fragen,“ konnte ich mir nicht verkneifen zu fragen.

„Ich bin Polizeihauptkommissar Leiter Einsatz & Organisation und stellvertretender Dienststellenleiter.
Auweia, das habe ich mir fast gedacht.
Typisch für mich, ich bleibe aber auf der vertraulichen Ebene und sagte nur anerkennend: „Respekt!“

Thomas lachte und kraulte seinem Hund das Ohr.
„Schade, dass du unseren Dienststellenleiter heute noch nicht kennengelernt hast.
Erst kürzlich hat er mir mitgeteilt, dass in den jährlichen Personalgesprächen ein gemeinsamer Indikator zu erkennen war und das ist, dass wir hier nicht obrigkeitsdenkend sind, sondern wie eine große Familie.

„Du erwähnst das so, als wäre das in der Gewichtung eine Nebensache,“ griff ich meinen anfänglichen Gedankengang auf.
„Ähnlich habe ich die Menschen bei unserer freiwilligen Feuerwehr empfunden.
Menschen wie ihr seid enormen Risiken, Gefahren aber auch Häme und Angriffen ausgesetzt, obwohl ihr doch diejenigen seid, die tagtäglich unsere Ordnung zu unserer aller Schutz aufrechterhalten und dann seid ihr auch noch bescheiden. Unfassbar.“

Ich wollte nicht mit meiner Aussage, das sich Thomas peinlich berührt fühlte und schlug einen Haken in dem Gespräch.

„Ich meine mich zu erinnern, dass in den Anfängen meines Mannes im Dienste als junger Polizist im Streifendienst die ersten Frauen Polizistinnen werden konnten.
Das war Anfang der 80er.“

„Stimmt,“ griff Thomas dankbar das Thema auf und glänzte mit Kompetenz.
„1982 wurde erstmals ein eigener Lehrgang mit Frauen gebildet. Anfänglich wurden sie noch behütet separiert.“

„Das kann ich nachvollziehen, denn ich kann mich noch an die Aussagen und Ängste meines Mannes und dessen Kollegen erinnern.
Wie soll eine Frau in einer kritischen Situation mich als Partner schützen,“ war eine Aussage.

„Das war schon sehr revolutionär, selbst nach den Entwicklungen durch Alice Schwarzer.
Polizist war wie Tierarzt ein reiner Männerberuf.
Seit 1984 gab es erstmals gemischte Gruppen.
Das weiß ich deshalb, weil ich 1984 als letzter reiner Männerlehrgang seinerzeit meine Ausbildung abgeschlossen habe.
In den 90er hatten wir erstmals mehr Frauen als Männer eingestellt.
So wandelt sich die Zeit.
Heute können wir uns die Kolleginnen nicht mehr aus dem Gesamtbild wegdenken.
Vielleicht auch deshalb, weil sich die erforderlichen Kernkompetenzen geändert haben.
Der Anspruch an die Polizei ist heute definitiv ein anderer als damals.“

„Wie sind denn die Anforderungen,“ wollte ich wissen.

„Die Kernkompetenzen die in einem Assessment-Center vor einer Einstellung abgeprüft werden sind hart. Diese Form des Eignungsauswahlverfahrens bietet die Möglichkeit die persönlichen und sozialen Kompetenzen abzufragen die wesentlich für unseren Beruf sind.

Kritikfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Kommunikation sind einige der Kompetenzen, die bei einem Polizei-Anwärter in seiner Persönlichkeit deutlich vorhanden sein müssen.“

Ich lachte kurz auf und führte sehr nachdenklich seine Aussage weiter aus:
„Das hört sich nach Wunschkonzert an.
Meine Erfahrungswerte sind, dass diese Kernkompetenzen dringend in unserer Gesellschaft aufgebaut werden müssten. Diese Kompetenzen sind selten in einer Person als natürliche Ressource vorhanden und werden mehr denn je erforderlich ungeachtet ob beruflich oder privat.
Du willst mir damit sagen, dass ihr solche seltenen Perlen findet und das in dem Umfang, dass ihr jährlich neue Lehrgänge bilden könnt?“

„Ja,“ antwortet Thomas schlicht und wir schauen uns schweigend für einen Moment an.

Thomas krault wieder wie gedankenverloren seinen Hund und führt, fast wie zu sich selbst weiter aus:
„Um für Stresssituationen geeignet zu sein, also für unsere tägliche Arbeit, welche diese jungen Menschen draußen an der Front absolvieren müssen, sind diese Kernkompetenzen dringend erforderlich, aber auch…. – Thomas hält kurz inne und schaut mich direkt an – unsere Gemeinschaft, die wie eine Familie ist mit Eltern, Großeltern und Kindern.
Diese für diese Arbeit erforderlichen Kernkompetenzen weiter auszubilden heißt es üben, üben, üben und Erfahrungen sammeln.
Ich nehme jetzt erneut das Bild der Familie auf um weiter zu zeichnen: Wir „Alten“ führen die „Jungen“ und beschützen sie. Durch Erfahrung und Führung werden die jungen Kollegen handlungssicher.

Kurz verliere ich mich in meinen eigenen Gedanken dazu.
Die jungen Kollegen die ich bei meiner Ankunft traf sind sicherlich weit aus jünger als meine Töchter. <
Wenn ich mir vorstelle, dass eine meiner Töchter täglich mit Schutzweste all dem ausgesetzt wäre, möchte ich nicht weiter ausführen, denn es macht mir Angst.
Wenn ich an den letzten Medienrummel bzgl. Berlin und Sylvester denke, setzen diese jungen Menschen tagtäglich ihr Leben auch auf’s Spiel.
Unsere Freunde und Helfer werden beschimpft, bekämpft und hart kritisiert.
Sind sie nicht präsent und würden dadurch nicht den erforderlichen Schutz geboten haben heißt es, dass sie  Schuld waren bzgl. der entstandenen Übergriffe.
Sind sie im Einsatz und suchen nach Lösungen, findet irgendwer immer ein Argument, warum auch das nicht richtig war.

„Wo sind da eure Erfolgserlebnisse um euch in diesem Berufsstand weiter zu motivieren und nicht dem Gros der Gemeinschaft den Job hinzuwerfen?

Thomas denkt schweigsam nach und ich merke wie er in seinem Hirn nach den richtigen positiven Erlebnissen von außen sucht.
„Kennst du eine Situation, wo ihr euch mal über Lob gefreut habt,“ versuche ich Thomas ein wenig zu helfen.
Thomas denkt, so dass sich schon eine kleine Wolke über seinem Kopf bildet, so muss er sich anstrengen.
„Das gibt es doch nicht,“ sage ich entrüstet. „Wenn ich dich jetzt nach Kritik aus unserer Gesellschaft fragen würde,“ würdest du wie eine Perlenkette ein Erlebnis nach dem anderen aneinanderreihen können.“

Thomas lacht auf, und die Wolke verzieht sich.

„Im Namen aller bitte ich dich stellvertretend für alle Schutzleute um Verzeihung für diese Nachlässigkeit. Lob und Anerkennung ist wie die Luft, die wir zum atmen benötigen, ohne Ausnahme.
Ihr seid ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und beweist vermutlich mehr positive Charaktereigenschaften, als das Gros.
Bitte verzeiht.
Ich hoffe, dass ich mit meinem Besuch bei euch genau dieses Wissen in unserer kleinen dörflichen Gemeinschaft bringen kann.
Das würde mich für uns alle wirklich freuen.“

„Doch, eine besondere Sache fällt mir ein,“ sagt Thomas immer noch lachend über meinen leidenschaftlichen Ausbruch.
„Wir haben eine sehr rührende Dankesmail erhalten, die uns alle sehr gefreut und berührt hat.
Ein erblindeter Dietzenbacher Bürger hat sich auf seinem Weg zur S-Bahn verlaufen.
Einem Weg, den er 1000-Mal sicher in der Vergangenheit gegangen war.
Er hat dabei die Orientierung verloren und keinerlei Anhaltspunkte mehr erkennen können.
Das hat ein Streife fahrender Kollege erkannt und angehalten.
Das ist symptomatisch.
Wer zur Polizei geht will Polizist werden, weil er helfen will, der Freund und Helfer sein, und nicht nur reduziert der Bulle an vorderster Front als Streitschlichter und Beschützer gegen Kriminelle.
Diese Situation hat alle Beteiligten richtig glücklich gemacht.
In der Mail wurde deutlich, dass dieses Glücksgefühl – wie auch bei uns – keine flüchtige Momentaufnahme war sondern immer noch anhält.“

Wieder lassen wir für einen Moment schweigend diese wunderbaren Worte im Raum stehen.

„Wir sind alles,“ nimmt Thomas das Gespräch wieder auf.
„Wir sind die ersten vor Ort und die letzte Bastion.
Das ist unser Job und damit müssen wir umgehen.“

„Das sehe ich anders,“ erwidere ich fast trotzig.
„Die Haltung der Menschheit kann genauso weiterentwickelt werden wie die Errungenschaften in der technischen Entwicklung.“
Anfang der 80er gab es weder Handys noch sonstige ausgefeilten Techniken wie Laptops, i-Pads oder gar soziale Netzwerke. Wir können uns jetzt natürlich in epischer Breite darüber auslassen, was uns diese technischen Errungenschaften letztendlich unterm Strich gebracht haben.
Darauf will ich aber nicht hinaus. Es sollte nur als Vergleich dienen.

Beruflich optimiere ich Prozesse, betriebliche Abläufe. Ich könnte endlose Listen mit Argumenten füllen die mir im ersten Schritt gegeben wurden, warum etwas nicht verbessert werden sollte.
Auch das ist ein Phänomen in unserer Gesellschaft.
Geht nicht, gibt’s für mich weitestgehend nicht.
Weitestgehend ist es definitiv eine Frage des Willens etwas zu ändern.
Ich für meinen Teil akzeptiere keine negative Mutationen in Verhaltensmuster.
Ich sehe keine Veranlassung, warum das Bild des Schutzmannes heute nicht mit dem gleichen Respekt, Anerkennung und Wertschätzung belegt werden sollte wie einst. Meiner Meinung nach müsste das heute mehr denn je gefördert werden.“

Ich ergänze meine Ausführungen um einen weiteren Mosaikstein.

fragile oder rock meets soul (bitte klicken)

„Bei meiner letzten Etappe wurde Sascha Dreger gefragt, wie er das gemacht hat, dass ich zu ihm und seiner Familie privat gekommen bin. Man wollte wissen, was er dafür gezahlt hat und brachte mein Engagement mit kommerziellen Ansätzen in Verbindung. Wie kommt man denn auf diese Idee, dachte ich mir.

„Ich habe mich auf den Weg gemacht, um Wertschätzung, Respekt und soziale Kompetenz in unserer dörflichen Gemeinschaft weiter auszubauen, zu hegen und zu pflegen. Schlicht an diese Werte zu erinnern. Fast zwei Jahre ist es her, dass ich damit begonnen habe über Menschen wie euch zu schreiben, damit unsere Gemeinschaft die Chance hat diese Menschen kennenzulernen und vor allem erkennt, wie schön diese Menschen sind. Ich hoffe darauf, dass diese Geschichten motivieren, das Gute in einem Selbst weiter auszubauen und zu trainieren. Vielleicht sind die Leser die nächsten, bei denen ich zu Gast bin und wirklich Schönes berichten kann. Wertschätzung, Respekt und soziale Kompetenz kann sich in vielen Varianten zeigen.

„Stimmt, so haben wir ganz viel von der Suppe erfahren, wo viele von uns mittags ihr Essen holen.
Wir sind schon von Anfang an dort hingegangen, aber wie Frau Eck begonnen hat und wie die Idee entstanden ist und was alles dran hängt, hat uns noch mehr mit ihr und ihrer Leistung verbunden,“ freut sich Thomas.

„Genau das möchte ich erreichen. Ich selbst habe so viel Freude an den Menschen aus unserer Mitte.
Jede Geschichte, die sich hinter den jeweiligen Etappen verbindet hat mich berührt.
Ich verdiene keinen Cent dadurch, im Gegenteil.
Es ist ein aufwendiges Engagement.
Das Honorar erhalte ich auf der menschlichen Seite.
Ob es die Umarmungen sind von Menschen, die sich über meine Worte der Anerkennung freuen, oder jene die wie du durch meine Worte seine Umwelt noch einmal deutlicher wahrnimmt.

Mein Wunsch und Ziel ist es die Hommage an die Menschen mit gesunden Werten weiterzuführen, um aus aller Kritikfreude und Negativhaltungen das Schöne wieder zu sehen.

„Unser Schutzmann, oder Schutzfrau.“ „Ich finde diesen Begriff schöner, als Polizist und werde ihn weiter für mich pflegen.

„Ich wohne in der gleichen Straße wie du weißt und erlebe euch sehr umsichtig und beschützend.“

„Ich weiß, dass ihr bei einer Einsatzfahrt gesetzlich angehalten seid Blaulicht und Horn einzusetzen.
Das Horn schaltet ihr erst oben an der Hauptstraße ein.

Hat euch schon irgendjemand einmal Danke für diese für euch selbstverständliche Rücksichtnahme gesagt?“

In diesem Sinne

Eure blaue Bank

Die ersten Bilder sind da. Ich bin begeistert.
Thomas mit seiner Kollegin und Tochter Anne beim Dienst-früh-sport. Einfach großartig!

Zum ersten Mal habe ich es empfunden, dass das Zusammenspiel in allen Bereichen schlichtweg passte. Die Resonanzen von euch als auch aus unserer Gemeinde waren großartig. Zum ersten Mal ist es gelungen, dass die Menschen gesehen wurden und nicht die Institution.
Ihr habt mich sehr glücklich gemacht. Die Mannschaft von unserem Revier als auch unsere Gemeinschaft in Dietzenbach. Danke dafür…

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