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60zig – not to bad!

Meinen „Runden“, wollte ich anlässlich Coronas, wie unser altes Mädchen Dietzenbach, auf nächstes Jahr verschieben.
Fast hätte ich mir selbst eine Tapferkeitsmedaille verliehen.
So schien es aber nur.

Tief in mir schielte ich aber auf mein Geburtstagskrönchen.

Gott sei Dank habe ich wieder einmal nicht mit meinen Lieblingsmenschen gerechnet!

Einige meiner Lieblingsmenschen fehlten.
Sie waren aber ganz gewiss in meinem Herzen dabei!

Hier mein glückliches DANKE!

Was wäre ich ohne meine tief geliebte Familie?

 
Was wäre ich ohne meine Lieblingsmenschen?
NIX!

Ihr habt mir nicht nur ein Geburtstagskrönchen am 60zigsten aufgesetzt, sondern mich bis zum heutigen Tag sozusagen auf Händen über diese Brücke getragen.

 


Fühlt sich gut an. Fühlt sich großartig an. Es ist großartig!


Ihr habt mich mit euren Ideen, Geschenken, Gutscheinen und gelebte Lebenszeit richtig, richtig glücklich gemacht.


Nach wie vor bin ich im Land des Lächelns.

Auch dieser Gutschein ist eingelöst. Jetzt denke ich beim Blick aus dem Fenster immer an euch ….

Mein derzeitiges Lieblingszitat ist:

Wenn ich alt bin, will ich nicht, dass die Menschen von mir denken: „Was für eine süße, kleine alte Frau.“
Ich möchte, dass sie sagen: „Oh scheiße! was hat sie jetzt schon wieder vor?“

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Unsere blaue Bank hat einen neuen Platz

Seit ich vor 5 Jahren als eure blaue Bank sozusagen ins Leben gerufen worden bin, ist sehr viel passiert.

Entstanden durch streitlustige Nachbarn wurde aus einer leuchtend blauen Bank ein Wesen mit Herz und Verstand. (Wie alles begann) (… und täglich grüßt das Murmeltier-gestänkert wird an jeder Ecke)

Von liebevoll bis rebellisch spiele ich mit ganz viel Herzblut diese Klaviatur.
Seither bemühe ich mich die Guten zu stärken, damit die Schlechten keinen Raum zur Entfaltung haben.
Das Spotlight und Aufmerksamkeit verdienen nur die Guten, damit sie weiter gestärkt werden.

Ich drehte den Spieß schlicht um.
Anstatt mich von streitlustigen oder profilneurotischen Minderheiten knechten zu lassen, zückte ich die Feder und schrieb über die Guten und das Schöne in unsererem Städtchen.
Nimmermüde schwenke ich die Fahne in Form meiner Schreibfeder, um uns allen soziale Kompetenz, Wertschätzung und Respekt noch näher zu bringen.
Die ersten beiden Jahre war ich durchgängig ausgebucht.
Es war fast ein full-time-job.
Termine wurden koordiniert, Interviews geführt, Bilder gemacht, Geschichten geschrieben und Werbung betrieben.
Viele Freundschaften sind entstanden und Kontakte wurden vertrauensvoll vertieft.
Es hat sich menschlich wahrlich gelohnt.

So viele wunderbare Menschen habe ich kennengelernt.

(Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt)
Ein Effekt ist dabei noch ein wenig deutlicher entstanden.
Meine Liebe zu Dietzenbach.
Ich liebe diese Stadt, ich liebe die Altstadt und freue mich an jeden einzelnen Tag nach Hause zu kommen.

Vor zwei Jahren sprach ich bei unserem Bürgermeister, Herrn Rogg vor. „Was darf ich tun, um die Altstadt zu beleben?“
Seither läuft mit unglaublicher Unterstützung aller erforderlichen Parteien die Maschine und nimmt Fahrt auf.
Corona hat uns ein wenig den Wind aus den Segeln genommen, aber ich wäre nicht die, die ich bin, wenn mich eine Flaute von meinem Weg ablenken könnte.
Wir sind gerade dabei alle Veranstaltungen der blauen Bank auf 2021 zu verlegen. Ich werde zu gegebener Zeit berichten.

So bin ich weiter mit vielen neuen Bällen in der Luft am Jonglieren.

Dabei hilft mir immer wieder uneigennützig ..
René Wawra,

den ich bei einen meiner ersten Berichte durch die Dietzenbacher Feuerwehr kennenlernte.
Seither restauriert und streicht er die Familie der blauen Bänke. (Unsere wackren Feuerwehrleute)


Wir, oder besser gesagt mein Held, hat ein Familienmitglied vom Westend saniert.
René schraubte die Schilder ab, spachtelte, schliff und strich was das Zeug hielt.
Es kann sich sehen lassen.

Gestern angeliefert werde dieses Prachtstück sozusagen auf Händen auf den neuen Platz getragen.
Selbstverständlich habe ich vorher bei den Verantwortlichen der Verwaltung um Erlaubnis gefragt.
Den Schutzmann habe ich auch schon höchstpersönlich informiert.


Entlang der Einkaufs-Ärzte-Route steht nunmehr im frischen Glanz und ohne Schilder unsere kleine, blaue, alte Dame.

Unser Schätzchen lädt jetzt in der Schäfergasse 29 zum Verweilen ein.

Familie Kreis feiert Premiere und nehmen als erste Platz. Sie wollen noch Blümchen zur Abrundung aufstellen.

Bewusst haben wir dieses schattige Plätzchen gewählt.
Nächster Halt kann dann gegenüber unseres Schreibwaren Lädchens erfolgen.

Schickt mir Bilder, wenn ihr auf mir gerastet habt. Ich würde mich sehr darüber freuen.

 

…. und wie es die Oma Gerda einst schon erwähnte …. Es ist eine Zauberbank. Einmal mit ihr verbunden, passieren wunderschöne Dinge…

In diesem Sinne
Eure blaue Bank

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Geschäftsmann mit Herz

Geschäftsmann mit Herz?
Diesen gibt es wirklich.
Einen haben die BlauMACHER Kids gefunden!
BlauMACHER Kids, wer ist das? – http://die-blaue-bank.de/blaumacher-verein-i-g/projekt-blaumacher

 

 

Die BlauMACHER Kids haben schnell das Ausmaß der Corona Krise erkannt.

 

 

 

 

Unter der blauen Bank wurde vor längerer Zeit die BlauMACHER gegründet.
Nunmehr werden dort seit einigen Monaten Schüler der Grundschule, bis zur weiterführenden Schulen der Jahrgangsstufen  1. – 5. Klasse Pro bono gefördert.
Bei den BlauMACHER Kids werden Kinder gefördert, die aus welchen Gründen auch immer, die Nachhilfe finanziell nicht unterstützt wird.
Neben den schulischen Inhalten, schauen wir genauer auf die individuellen Persönlichkeits- und Lernstrukturen und helfen.

Die Krise hat auch unserem Tun ein jähes Ende bereitet.
Die BlauMACHER Kids konnten nicht wie bisher zusammenarbeiten.
Das Credo der BlauMACHER Kids ist: „Nicht meckern, sondern Lösungen finden.“

Exakt das haben wir getan.

Die erste Erkenntnis war: „Von Null auf Hundert musste eigenständig und eigenverantwortlich gearbeitet werden.“
Eine große Herausforderung für Kinder, Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen.
Webbasierter Unterricht war dabei eine kluge Entscheidung.
Darüber können die Kinder gezielt, auch ohne persönlichen Kontakt, weiter betreut und geführt werden.

Was aber kann getan werden, wenn die Kinder nicht über die erforderliche Technik verfügen, um am webbasierten Unterricht teilnehmen zu können?
So selbstverständlich ist dies nicht.

Die Konsequenz war: „Kinder ohne Technik bleiben auf der Strecke.“

Ohne Technik war nicht nur der webbasierte Unterricht unmöglich, sondern auch die Kommunikations- und Recherchiermöglichkeiten waren unterbrochen.

Technik musste schnellstmöglich her.

Somit schrieben wir den Inhaber Wilfried Grunsky von ENERGY NET an.
Mit einer Selbstverständlichkeit unterstützte er die BlauMACHER Kids auf den Punkt.


Seine Antwort kam umgehend und höchstpersönlich:
Prinzipiell bin ich für sowas sehr offen. Ich benötige eine Liste, welche Geräte infrage kommen. Nur Computer oder auch iPads?“

Die Kinder sind selig und arbeiten seither mit iPads aus dem Hause ENERGY NET.

 

 


Mit Unterstützung seiner Mitarbeiter konnten wir zügig alle relevanten Programme laden und sind täglich darüber verbunden.

Rückfragen können in Videokonferenzen schnell beantwortet werden.


Bildschirme werden wechselseitig freigegeben, um zu zeigen, was konkret bearbeitet wird.
Aufgaben werden gemeinsam live erarbeitet.
Wir verfeinern täglich unsere Abläufe und optimieren uns und unser Tun in dieser neuen Lernsituation.

Seit dieser Woche haben wir einen Wettbewerb gestartet.
Spielerisch, anstatt mit lästiger Disziplin-Schere im Kopf, arbeiten wir zusätzlich über Anton – einem Lernportal.

Diese Woche war die Siegerin die Kleinste. Ein Ansporn für die Großen.
Am 25. September 2020 endet unser Wettbewerb.
Der Gewinner daraus erhält ein iPad.
So begegnen die BlauMACHER Kids der Krise.
Unser erklärtes Ziel ist es, wie Phönix aus der Wissensasche, schöner und besser denn je hervorzutreten.

Wir danken ganz herzlich Wilfried Grunsky und seinem ENERGY NET Team.
Ohne euch wäre dies nicht möglich gewesen.

Liebste Grüße

Die BlauMACHER Kids

 

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Unsere klugen Kindsköpp

Unsere klugen Kindsköpp haben sich nicht nur weiterentwickelt. Sie sind über sich hinausgewachsen.
Was das mit dem Stück zu tun hat, ist der wahre und spannende Blick hinter die Kulissen.
Heute und morgen könnt ihr diesen Genuss noch mit erleben.
Ich werde mir das Stück an diesem Sonntag zur Dernière noch einmal anschauen, denn jedes meiner nachfolgenden Worte kann für bahre Münze genommen werden.

In seinem 1971 erschienenen Roman »Krabat« behandelt Otfried Preußler einen Stoff aus dem Sagenkreis der Lausitzer Wenden, die nahe seiner nordböhmischen Heimat leben. Die Hauptfigur Krabat lässt sich in dieser Geschichte mit bösen Mächten ein und verstrickt sich darin. Am Ende gelingt es ihr jedoch durch eigene Willenskraft und mithilfe treuer Freundschaft und Liebe, sich und andere aus der Verstrickung zu befreien.

Und jetzt wird es spannend.

Unsere Kindsköpp zeigen als die zukünftigen Erwachsenen, dass sie sehr wohl mit Willenskraft gemeinschaftlich ein Stück wie dieses mit hoher Qualität entwickeln können.
Was sie mir aber gezeigt haben ist, dass diese Kindsköpp längst den Kinderschuhen entwachsen sind. Mehr noch, sie zeigen wie es geht eine vertrauenswürdige und tiefe Freundschaft entstehen zu lassen. Während ich das schreibe, bekomme ich Gänsehaut denn das ist das wahre Geheimnis dieser Inszenierung.
Genau das wird bei den Inszenierungen spürbar.
Neben den Inhalten des Stücks ist genau das sehenswert, ach was sag ich, das müsst ihr erleben.

Als ich mit den Beteiligten sprach, wollte ich nichts von dem Stück, sondern viel mehr von den Menschen erfahren, die mir so spürbar unter die Haut gehen.
Kennt ihr das, wenn ihr etwas super Leckeres esst und nicht herausschmecken könnt, was diesen Geschmack so besonders macht.
So geht es mir mit diesen Menschenkindern.
Während der Erarbeitung des Stücks wollten sie mit Paukenschlag und viel Tamtam, Lichteffekten und raffinierten Bühnenbildern arbeiten.
Während des Entstehungsprozesses des Stücks stellten sie mehr und mehr fest, dass es nur eine unnötige Ablenkung wäre.

Das kann ich nur bestätigen.

Das Puristische ließ viel mehr Raum die Inszenierung pur wirken zu lassen.
Das ist zumindest schon eine Zutat in dem Besonderen.

Richtig beeindruckt haben mich die Ausführungen, wie die Wirkung auf sie selbst ist.
„Ich möchte keine Zusammenfassung wie für eine Pressemitteilung,“ fing ich das Gespräch an.
„Ich bin’s, die blaue Bank.“ „Ich will euch hören.“ „Euren Blickwinkel, eure Wahrnehmung, mir könnt ihr alles sagen.“

Erst betretenes Schweigen.

Alle schauten sich wechselseitig an, als würden sie sich nur mit Blickkontakt darauf verständigen wollen, ob sie tatsächlich alles pur sagen wollen.
Ich war kurz davor motivierend nachzulegen.
Das war aber nicht erforderlich.
Nonverbal führten mich alten Hasen diese wunderbaren Kindsköppe durch dieses Interview.

Als ich danach das Stück sah, war ich tief berührt und unendlich dankbar für das vorherige Gespräch. Die Zutaten waren dadurch klar erkennbar. Ich verstand mit jedem Satz, mit jeder Inszenierung.

Im Stück wird zusammengefasst, dass durch eigene Willenskraft und mithilfe treuer Freundschaft und Liebe, sich und andere aus der Verstrickung befreit werden können.


Das Stück bietet nicht nur den Blick hinter der Kulisse „Krabats“, sondern zeigt das ganze Herzblut dieser Menschen stellvertretend im Stück. Ein Klassiker neu aufgelegt. Die Geschichte der Menschheit aufgezeigt von Kindsköppen die weitaus mehr in sich bergen als Kindereien.
Weitaus mehr.
Unsere Kindsköpp sind über Jahre gemeinsam durch alle Gezeiten geschippert.
Sie haben uns vorgemacht, wie sie in treuer Freundschaft durch alle Hochs und Tiefs gemeinsam gegangen sind.
Sie haben uns vorgemacht, dass es Mut bedarf auch zu scheitern.
Das man traurig sein darf und gemeinsam lernt zu begreifen.
Ich wünschte mir, die Erwachsenen würden von diesen klugen Menschen lernen.
Schaut euch das Stück an.
Die Ingredienzien habe ich nun verraten.
Das wird hilfreich sein, noch mehr die Qualität dieser Darstellungen zu genießen.
Ich wünsche mir von Herzen, dass die Kindsköpp erhalten bleiben, auch wenn sie längst aus den Kinderschuhen auch in schauspielerischer Hinsicht hinausgewachsen sind.
Auch wenn ich nichts mit eurer Entwicklung und eurem Werdegang zu tun habe, bin ich stolz wie Bolle euch zu kennen.

Ich verneige tief mein Haupt vor Anerkennung!

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Der König der Löwen

Mittlerweile ist es eine Tradition, dass ich euch zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, von ganz besonderen Menschen erzähle.
Amerika hat seine Disney Filme produziert, hier in Dietzenbach erzählt unsere blaue Bank wahre Geschichten aus dem Leben und erinnert an das, was wirklich zählt.
Der Mensch in seinem prachtvollen Sein.
Ungeachtet wie stürmisch das Leben einen fast von den Füßen katapultiert gilt es, wieder aufzustehen und schlicht zu versuchen, ein guter Mensch zu sein.
Seinen Anteil in unserer Gesellschaft zu leisten, schlicht sein bestes zu geben was immer es auch sei.
Ungeachtet, was an Begabungen und Charakter vorhanden ist, entsteht das Gute immer aus dem Herzen heraus.
Immer!
… Und ein Herz hat jeder, sonst könnte man nicht leben.

Während ich diese Geschichte schrieb, hatte ich oft nicht nur Pipi in den Augen gehabt, sondern geweint.
Das ist keine Geschichte geschönt oder fantasievoll ausgedacht.
Das ist eine Geschichte eines Menschen mitten unter uns.
Direkt in unserer Nähe.
An unserer Seite im unermüdlichen Einsatz, trotz oder gerade wegen seines steinigen Lebens.
 (Bitte anklicken und dann weiterlesen)

Es ist mir eine Ehre euch unseren König der Löwen vorzustellen Read More

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Unsere blaue Bank – wie alles begann

In den letzten Wochen war ich wirklich sehr fleißig, rund um die blaue Bank und blaue Mitfahrerbank.
Deshalb hatte ich keine Zeit, euch die Geschichten dazu zu schreiben.
Das hole ich hiermit nach.
Gestern war ich bei einem tollen Menschen und wunderbaren Jugendlichen die ich euch in den nächsten Wochen vorstellen werde, denn sie erhalten eine große Rolle.
Dort erlebte ich Wertschätzung und Respekt pur.
Bei diesem Besuch stellte ich fest, dass es immer noch einige gibt, welche die Geschichte der blauen Bank nicht kennen.
Jetzt nimmt die blaue Bank richtig Fahrt auf.
Wie so oft im Leben kann aus einer schlimmen Situation ein wunderbares Ergebnis entstehen.
Das ist hier geschehen.
Die blaue Bank bleibt nicht liegen, sondern steht auf, putzt sich den Rotz von der verheulten Nase, den Dreck von der Kleidung und weiter geht es.
Aus diesem Grund erzähle ich die spannende und oftmals berührende Geschichte von Anfang an.
Es ist kein Märchen. Solche Geschichten kann nur das wahre Leben schreiben.
Ich erzähle Sie euch. Read More

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1/4 Humor geschnitten am Stück – unsere Kindsköpp

Neben den Streifzügen durch den deutschen Humor bin ich sehr an den beiden selbstgeschriebenen Stücken unserer Kindsköpp interessiert.
Während mir die jungen Schauspieler von den Inhalten erzählten, hatte ich eine Ganzkörpergänsehaut.
Soviel sei verraten, es geht in den selbstgeschriebenen Stücken die Lebenszeit zu nutzen.
Trotz der Schwere des Themas bietet der Schreiber Jannis das wohlige Gefühl der Hoffnung mit Pipi in den Augen.

Beeindruckend, wie viel Tiefe bei diesen jungen Menschen vorhanden ist.
Liegt es daran, dass Reiner Wagner und Chris Kreuchauff ein Händchen für Menschen haben?
Liegt es daran, dass sich Menschen „zufällig“ gefunden haben, die seit 6 Jahren gemeinsam durch die Gezeiten des Heranwachsens elegant segeln.
Oder ist es so ein Fünkchen Wahrheit daran, dass Schauspiel für’s Leben prägt und formt.

Jeder der Beteiligten hat seinen Anteil an deren Entwicklung. Wer die Kindsköpp in den letzten Jahren begleitet hat wird die enormen Entwicklungen erkennen.
Während die „Großen“ mir genau den Eindruck vermittelten wahrlich Größe zu haben, nahm ich die gebannten Blicke der „Jungen“ auf.
„Warum schaust du so?“ „Fünf Pfennige für deine Gedanken,“ sagte ich und schaute Jonas fragend an.
„Ich hätte es nicht besser sagen können.“ „Es wurde auf den Punkt ausgesagt, wie es ist,“ sagte er lächelnd und schaute die „Großen“ bewundernd an.

Die Großen und die Kleinen, die Alten und die Jungen hat hier in diesem Zusammenhang eine ganz wunderbare Bedeutung.
Ich komme gerne zur Premiere und richte mich auf die Berg- und Talfahrt der Gefühle ein.

Ach was sag ich ….sehr gerne lasse ich mich auf euch ein.
Ich freue mich auf euch und lasse mich von euch kleinen Großen durch einen unterhaltsamen Abend führen.

Wer noch keine Karten hat sollte sich beeilen.
Es lohnt sich durch die Brille der kleinen Großen einen Blick zu werfen.

 

1/4 Humor geschnitten am Stück ist ein Titel der passt wie Arsch auf Eimer, wie Deckel auf Topf, wie Faust auf’s Auge.
Mir fehlen die richtigen Worte und das will was heißen.

Vor fast drei Jahren habe ich diese herzerfrischende Truppe kennengelernt.
Schon lange sind es keine Kinder mehr, sondern gestandene Persönlichkeiten auf der Bühne, auch wenn der Jüngste erst 11 Jahre alt ist.
Längst sind die Stücke anspruchsvoll und können mit den Großen mithalten.
Our next Generation zeigt uns im „1/4 Humor geschnitten am Stück“ den unterhaltsamen Spagat zwischen anspruchsvollen, lustigen Beiträgen und lädt in angenehmer Weise nuanciert zum Nachdenken ein.
Wer kindliches Schauspiel erwartet, soll sich den Weg sparen.
Wer Lust hat erfrischende Unterhaltung zu erleben, ist es ein MUSS sich Karten zu besorgen.
Der triste November ist gerettet.
Das Bild fängt treffend diese wunderbaren Kindsköppe ein und zaubert jetzt schon ein Lächeln in mein Gesicht.
Das habt ihr wieder einmal ganz wunderbar gemacht.
Ich freue mich auf euch.
In jeden Fall werde ich hingehen und versuche noch Karten für die Premiere am 11.11. zu bekommen.

Herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Inszenierung und toitoitoi

Eure blaue Bank und Pauline, wir verneigen tief unser Haupt ….

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Ein Anfang und ein Ende – Der gesunde Kreislauf

…kann, wie bei der Sportgemeinschaft Dietzenbach 1945 e.V., ein kontinuierlicher Kreislauf werden….

It’s a long way home… – bitte klicken, bevor du weiterliest.

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Wir bringen Bewegung – heute um 18:30 Uhr im Stadtpark

Meine Sommerpause ist vorbei.
Eigentlich war es keine Sommerpause, denn ich war knöcheltief mit meiner Familie, der „blauen Mitfahrerbank“, mehr als beschäftigt,

Was ich mich freue, wieder in Bewegung zu sein.
Ich habe Sehnsucht danach von Gastgebern auf Händen getragen tolle Dinge zu erleben.
Da liegt nahe, dass ich der Einladung unserer SG Dietzenbach folge.

Wie oft ich an diesem Gebäude an der großen Kreuzung schon vorbeigelaufen bin.
Wie oft sah ich wie ein Voyeur durch die Scheiben tanzende Menschen in Umarmung elegant und anmutig übers Parkett gleiten.
Wie oft stand ich schon an der Ampel und schaute den Boulespielern zu, die mir das Gefühl gaben mitten in Frankreich zu sein.
Es fehlte nur noch das Franzosenkäppie, die Gitanes mit zusammengekniffenen Auge im Mundwinkel und gut gekühltem Rosè in der Hand.

Heute ist es soweit.
Ich folge der Einladung der Sportgemeinschaft Dietzenbach 1945 e.V.

Auf Händen wurde ich traditionell von dem sportlichen Christian Löffler zum Haus getragen. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorstand Georg Filla wurde vor dem Eingang der heiligen Hallen des Traditionsvereins gestellt.
Tradition hat dieser Verein fürwahr.
Nach dem Krieg wurde ein Verein geschaffen, der eine Vielzahl von Sportarten, aber was noch wichtiger ist, Menschen in vielerlei Hinsicht bewegt haben.
„In meinem Leben habe ich viele Vereine kennengelernt,“ begann ich das Gespräch.
„Lassen Sie uns gemeinsam eine Geschichte gestalten, damit ich den Dietzenbachern das Herz für unsere SG weit öffnen kann.“
„Was macht Sie aus?“ 

Ein wenig irritiert schaute mich der junge Herr Löffler an.
Wir näherten uns im Gespräch den Inhalten und Tiefe, die diesen Verein ausmacht.
Jedoch der kreative Einschuss traf mich wie ein Blitz, als Herr Löffler wie nebenbei und zu selbstverständlich sagte:
„Leistung und Wettkampf stehen für uns im Hintergrund.“
Das soziale Miteinander und Füreinander für Mama, Papa schlicht der ganzen Familie ist für uns das oberste Ziel.“
„Darauf versuchen wir alles abzustimmen.“

Ich schaute ihn an und hatte fast Pipi in den Augen.
Es gibt so viele wunderbare Menschen in Dietzenbach, die sich zwei Beine ausreißen, um andere glücklich zu machen und ich schaue in die Augen von zwei davon.
(Links im Bild Herr Filla. Rechts im Bild Herr Löffler)


Herr Filla zwinkert mit den Augen und sagte:

Sie sollten mal zum Tanzen kommen.
„Wir sind eine tolle Truppe.“
„Jedes Mal gehe ich nach dem Training mit einem glücklichen Lächeln nach Hause.“
„Ich habe zwei Stunden Sport gemacht und wirklich Spaß gehabt.“
„Außerdem meine Liebe, ist es nie verkehrt auch auf dem Tanzboden der offiziellen Anlässe eine gute Figur zu machen.“

Ich winkte ab.
„Wem sagen Sie das.“
„Ich war am Wochenende bei einer tollen Hochzeit und habe „Rücken“ vorgeschoben, um mich nicht auf der Tanzfläche göttlich zu blamieren.“
Die Standards sind halt schon viele Monde her….

Ich griff das Thema der Familien wieder auf und lenkte ein wenig von meinem tänzerischen Unvermögen ab.
„Berührt hat mich Ihre Aussage Miteinender und Füreinander.“
„Ein Verein der nicht Leistung und Wettkampf, sondern den Mensch in den Vordergrund stellt, ist erfrischend.“
„Ich habe bislang die Vereine nur in Verbindung mit dem Siegertreppchen und Aufstieg erlebt.“

„Wie zeigt sich Miteinander und Füreinander bei der SG genau,“ wollte ich wissen
„Ich habe sofort das Bild des Kuchenbackens, Salatemachens und Thekendienstes vor meinem inneren Auge.“

Herr Löffler lachte schallend. „Selbstverständlich gehört auch dieses Kopfkino dazu.“
„Was wir bei der SG konstant weiterentwickeln, ist der Bedarf und die Bedürfnisse der Menschen und nicht der MITGLIEDER per se.“

„Natürlich leben wir durch die Anzahl der Mitglieder, jedoch ist dies eher die logische Konsequenz, wenn wir den Bedarf gedeckt und die Menschen überzeugt haben.“
Bei uns können Sie so lange sie wollen ohne Mitgliedschaft unser Spektrum nutzen.

„Letztes Jahr haben wir z.B. eine Umfrage getätigt, um den Bedarf konkret bewerten zu können.“
„Wir waren verwundert, dass die Bedürfnisse in ganz profanen Bereichen und nicht in Trendsportarten angesiedelt sind.“

„Es ist wichtig, dass die Familie gemeinsam deren sportlichen Aktivitäten nachkommen können, ohne bspw. Spross 1 um 14 Uhr zum Verein nach A zu kutschieren, Spross 2 um 14:30 nach B, selbst keinen Sport, weil Spross A alsbald wieder abgeholt werden muss.“
„Bei der Umfrage hat sich deutlich ergeben, dass neben dem organisatorischen Aufwand auch EIN Verein gewünscht wird, der allen alles bietet und nicht 5 Mitgliedsbeiträge und die Reise nach Jerusalem.“

„Einer bleibt immer auf der Strecke.“ „Das sehen wir anders und arbeiten konstant an der Optimierung.“
„Wenn die Kinder im Bett sind müssen sich meist die Familien entscheiden, wer bei den Kindern bleibt, damit einer zum Sport gehen kann.“
„Wir versuchen unsere Familienangebote so zu legen, dass alle zeitgleich im Verein betreut werden können und danach das Vereinsleben mit allen Sportlern stattfindet.“
„Auch das ist uns ein erstrebenswertes Ziel im Miteinander und Füreinander. “
„Wir möchten alle Bereiche miteinander verbinden.“
„Wir Fussballer, oder wir Yoga,Tanzen, Handball was auch immer, entwickeln wir immer mehr ins WIR bewegen uns in unserem Verein SG.“
„Der soziale Austausch ist uns wichtig.“ „Wir feilen an einem neuen Leitbild, um das näher zu bringen.“
„So arbeiten wir gerade an einem Konzept, die Betreuung in der Familienarbeit weiter auszubauen, damit ein Familiensport entstehen kann, ungeachtet der sportlichen Inhalte.“

„Ich mache das an einem Beispiel fest.“
„Familie Dutiné ist der Klassiker.“
„Vor vielen Jahren kam Frau Dutiné mit den beiden Töchtern zum Kinderturnen.“
„Heute ist Frau Dutinè Trainerin und Abteilungsleiterin Turnen und Mitglied des Hauptvorstands.“
„Herr Dutinè ist Trainer der Kinderleichtathletik.“
„Beide Töchter sind Co-Trainerinnen.“ „Die ältere der Beiden erarbeitet sich gerade den Trainerschein.“

„Das geht wahrlich über das übliche Backe-Backe-Kuchen und Thekendienst hinaus.“
„Davon kannst du ausgehen,“ lächelt mich Herr Löffler mit Stolz an.
„Wir reden davon, dass ein Trainerschein ein halbes Jahr über 120 Lerneinheiten an Wochenenden mit Prüfung fundiert erarbeitet wird.“
„Parallel wird vermutlich unter der Woche dennoch selbst trainiert und Training gegeben.“
„Das ganz normale Leben wie arbeiten oder Studium wird es vermutlich auch noch geben,“ formulierte ich laut denkend.
„Wir sorgen für ein gutes Klima, damit die Menschen gerne zu uns kommen und gerne bei uns verweilen.“
„Das ist neben der unternehmerischen Planung unser höchstes Ziel.“
„Wenn ich mir die Bilderbuchkarriere der Familie Dutinè anschaue, haben Sie alles richtig gemacht.“

„Morgen gehen wir in den Stadtpark.“
„Gemeinsam mit der Stadt Dietzenbach starten wir das spannende Projekt „Dietzenbach in Bewegung.“
„Was passiert dort,“ wollte ich wissen.
„Die Stadt wird eine Eröffnungsrede halten.“
„Verschiedene Dietzenbacher Firmen sind eingeladen.“
„In einer Vorführung stellen wir Calisthenics im Park vor.“
„Zwei ausgebildete Profis zeigen, wie mit diesen Geräten nur mit dem eigenen Körpergewicht im Park trainiert werden kann.“
„Danach werden Workshops angeboten, damit die Besucher sich und die neue Bewegung im Park  ausprobieren können.“
„In anderen Ländern ist es normal in der Öffentlichkeit und an der frischen Luft zu trainieren.“
„Wir erweitern unseren schönen Stadtpark um diese Möglichkeit.“

„Ich Plumpaquatsch soll mich mit Klimmzügen an einer Stange abquälen und auf die Knochen blamieren?“ „Ich mache ja schon viel, aber das nicht.“

Meine Gastgeber rutschen vor Lachen von der Sitzfläche.

„Plumpaquatsch ist witzig.“
„Ich verspreche Ihnen, Sie werden sich nicht blamieren.“
„Im Gegenteil.“
„Das ist unsere Wertschätzung.“
„Wir erwarten keine Sportler, sondern Bewegungswillige.“
„Allen bewegungswilligen Menschen bieten wir die individuelle Entwicklung.“
„Vom Supersportler bis zum Plumpaquatsch konnten wir bislang alle glücklich machen und Bewegungen schaffen.“
„Diese Klaviatur spielen wir sehr professionell.

„Das schaue ich mir an.“
„Wann geht es los?“

Morgen, 9. August um 18:30 Uhr im Stadtpark.“

„Ich bin dabei und werde weiter berichten!“

 

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Die letzte Spargelwoche hat begonnen

Traditionell bin ich seit April zu Gast bei Ute und Karl-Heinz Kunz.
Für mich ist die Tradition bei Kunzes zu sein, das Ende der langen Winterzeit.
Zu Beginn der Spargelzeit zeigt sich Frühling noch von der kühlen Seite. Man trägt noch warme Sweaters und hält die Nase in jeden wärmenden Sonnenstrahl.
Zum Ende dieser Zeit beginnt der Sommer.
Ich empfinde meinen Traditionsbesuch bei Kunzes als Auftakt zur schönen Zeit des Lebens und freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr.
Jetzt hat die letzte Woche meines Urlaubs bei dieser wunderbaren Familie begonnen.
Mit Tränchen in den Augen blicke ich zurück.
 
Nicht nur mein Urlaub endet, sondern auch die gesamte Spargelzeit im Hofladen.
Dieses Jahr durfte ich länger bleiben.
Sozusagen boten mir die beiden Asyl, damit ich das Projekt der blauen Mitfahrerbank auf die Beine stellen konnte.

Ohne meine Kunzes hätte ich das nicht zusätzlich leisten können.
Dafür danke ich euch ganz herzlich.
Ich weiß, dass ich euch einiges zugemutet habe.
Im nächsten Jahr komme ich wieder und lasse mir etwas Schönes für euch einfallen.

Immer wieder verließ ich die Idylle des Hofladens um mich mit den fleißigen Helfern zu diesem Projekt zu treffen.
 
Ich werde sehr wehmütig und gleichermaßen entsteht in mir eine Gier.
Ein Jahr muss ich wieder darauf warten um frischen Spargel essen zu können.
Dieses Jahr empfand ich den Spargel noch besser.
Der Spargel war knackig, saftig und schmeckte herrlich.
 
Ich lege einfach eine Spargelwoche mit den gesammelten Rezepten ein und fange mit dem gebratenen Spargel mit groben Meersalz im Backofen an.
Ich mache jetzt einen Spargelbrunch…..